imdb.com: 7.2



FAST & FURIOUS 6
(FURIOUS 6)

USA 2013
Regie: Justin Lin
mit: Vin Diesel, Paul Walker, Dwayne Johnson, Jordana Brewster, Michelle Rodriguez, Tyrese Gibson, Sung Kang, Ludacris, Gal Gadot, Luke Evans, Elsa Pataky, Gina Carano





imdb.com: 7.9


nominiert für 1 Oscar



STAR TREK INTO DARKNESS

USA 2013
Regie: J.J. Abrams
mit: Chris Pine, Zachary Quinto, Zoe Saldana, Karl Urban, Simon Pegg, John Cho, Anton Yelchin, Benedict Cumberbatch, Bruce Greenwood, Peter Weller, Alice Eve

Oftmals habe ich bei sehr großen und wichtigen Filmproduktionen vorher ein wenig Zweifel, ob der Film wirklich gut werden würde. Bei Into Darkness hingegen war ich ziemlich sicher, dass ich mir hier keine Sorgen zu machen bräuchte. Nachdem J.J. Abrams schon 2009 den ersten neuen Star Trek Film grandios gemeistert hatte, war ich sehr zuversichtlich, dass er auch beim zweiten neuen Film wieder alles richtig machen würde. Und ich wurde nicht enttäuscht :)
Bei der Deutschlandpremiere sagte J.J. Abrams im Interview, dass der Film auch gut geeignet wäre für Leute, die vorher mit Star Trek nichts zu tun hatten. Und ich denke, das kann man auch so stehen lassen. Ein Weltraumabenteuer mit viel Action, einem klasse Bösewicht, einer charmanten Crew mit Sex-Appeal und Witz, und sehr schön anzusehenden Effekten. Wer nun noch Star-Trek-Affinität mitbringt, erhält außerdem noch einen Teil der Star-Trek-Geschichte in einem neuen Kleid mit raffinierten Details, alles gut verpackt in glänzenden Geschenkpapier. Vielleicht ist der Vergleich ein wenig seltsam, aber so in etwa hab ich es bei diesem Film gefühlt.

gesehen in 3D





imdb.com: 7.4


nominiert für 1 Oscar



IRON MAN 3

USA 2013
Regie: Shane Black
mit: Robert Downey Jr, Gwyneth Paltrow, Don Cheadle, Jon Favreau, Guy Pearce, Rebecca Hall, Ben Kingsley, Paul Bettany

gesehen in 3D





imdb.com: 7.0



OBLIVION

USA 2013
Regie: Joseph Kosinski
mit: Tom Cruise, Andrea Riseborough, Olga Kurylenko, Morgan Freeman, Nikolaj Coster-Waldau





imdb.com: 7.3


nominiert für 1 Oscar



DIE CROODS
(THE CROODS)

USA 2013
Regie: Kirk De Micco, Chris Sanders


gesehen in 3D





imdb.com: 6.1



HÄNSEL UND GRETEL: HEXENJÄGER
(HANSEL & GRETEL: WITCH HUNTERS)

Deutschland/USA 2013
Regie: Tommy Wirkola
mit: Jeremy Renner, Gemma Arterton, Famke Janssen

gesehen in 3D





imdb.com: 5.4



STIRB LANGSAM - EIN GUTER TAG ZUM STERBEN
(A GOOD DAY TO DIE HARD)

USA 2013
Regie: John Moore
mit: Bruce Willis, Jai Courtney, Sebastian Koch, Mary Elizabeth Winstead, Yuliya Snigir





imdb.com: 7.7



• beste Nebendarstellerin (A. Hathaway)
• bestes Makeup und Haarstyling
• bester Ton



• bester Film - Musical/Comedy
• bester Hauptdarsteller - Musical/Comedy (H. Jackman)
• beste Nebendarstellerin - Musical/Comedy (A. Hathaway)


nominiert für 4 weitere Oscars und 1 weiteren Golden Globe



LES MISÉRABLES

UK 2012
Regie: Tom Hooper
mit: Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway, Amanda Seyfried, Sacha Baron Cohen, Helena Bonham Carter, Eddie Redmayne, Aaron Tveit, Samantha Barks, Daniel Huttlestone, Isabelle Allen

Eigentlich bin ich ja nicht so der Musical-Fan. Ich hab zwar ein paar gesehen, aber großes Interesse an Les Misérables hatte ich eigentlich nicht. Bis die Oscarnominierungen bekannt gegeben wurden. Und im Zuge der Oscarvorbereitungen haben wir uns dann eben auch Les Misébles angeschaut.
Wir waren für diesen Film, wieder mal, im CineStar Original. Anfangs war ich ja schon skeptisch, ob es wirklich eine gute Idee ist, einen solchen Film mit viel Gesang auf englisch zu gucken. Aber die Sorge war unbegründet, der Gesang ist recht gut zu verstehen. Allerdings wird in diesem Film wirklich alles gesungen. Es gibt nur eine Handvoll Wörter, die wirklich gesprochen werden. Da ich dieses Musical vorher noch nie gesehen habe, weiß ich nicht, ob das auf der Bühne auch so ist. Erwartet hatte ich eigentlich, dass die Dialoge gesprochen werden und dann zwischendurch immer wieder Songs auftauchen. Aber dem war nicht so. Das Synchronisieren dieses Film kann ja eigentlich höchstens eine halbe Stunde gedauert haben. Als ich mir hinterher einen deutschen Trailer dazu angesehen habe, war ich überrascht zu hören, dass hier überhaupt etwas synchronisiert wurde. Eigentlich lohnt sich das gar nicht.
In diesen Film zu gehen lohnt sich aber jedenfalls. Aber entweder man traut sich das Ganze auf englisch zu oder man ist ein schneller Leser, denn mitunter wird auch schnell gesungen und an einigen Stellen singen auch mehrere Personen gleichzeitig - und zwar unterschiedliche Texte. Weiß jemand, wie das da bei der deutschen Untertitelung gehandhabt wird?
Der Gesang selbst ist nicht bei allen Darstellern immer perfekt. Russel Crowe gibt sich zwar immer sehr große Mühe, aber überzeugen kann er eigentlichz nur bei kraftvollen, lauten Passagen. Dieses ruhige Vor-sich-hinsingen liegt ihm weniger. Hugh Jackmann kann da schon ein ganzes Ende besser singen, aber auch ihm liegen die kräftigeren Parts besser. Wer gesanglich absolut überzeugen konnte, waren Anne Hathaway, Amanda Seyfried und Eddie Redmayne. Da gab es wirklich gar nichts dran auszusetzen. Auch die beiden Kleinen, Daniel Huttlestone und Isabell Allen, waren absolut klasse. Aber was will man auch anderes von einem Jungen erwarten, der bereits drei Jahre lang auf der Theaterbühne steht und ein Jahr lang seine Film-Rolle auch im Theater verkörperte.
Die Musik selbst nimmt einen mit auf eine Reise. Bewegende Melodien lassen einen beim erneuten Hören der Songs die Geschichte des Musicals erneut durchleben. Wirklich sehr schön stimmig. Und auch schauspielerisch konnten die Darsteller zeigen, was sie drauf haben. Insbesondere Hugh Jackman und Anne Hathaway waren sehr ausdrucksstark und das trotz live-Gesang am Set und langen Szenen, die ohne Schnitt durchgezogen werden mussten. Hut ab. Die Oscar-Nominierungen und die gewonnenen Oscars, insbesondere der Oscar für die beste Nebendarstellerin, sind da auf jeden Fall verdient.





imdb.com: 7.5



• bester Tonschnitt



• beste Hauptdarstellerin (J. Chastain)


nominiert für 4 weitere Oscars und 3 weitere Golden Globes



ZERO DARK THIRTY

USA 2012
Regie: Kathryn Bigelow
mit: Jessica Chastain, Jason Clarke, Reda Kateb, Kyle Chandler, Jennifer Ehle, Harold Perrineau, Jeremy Strong, J.J. Kandel

Als ich hörte, dass Kathryn Bigelow einen Film darüber macht, wie bin Laden gefunden wurde, war ich in keinster Weise überrascht. Nach The Hurt Locker hatte man ja schon fast erwartet, dass ihr nächster Film wieder im Nahen Osten spielen würde.
Dass nach den Anschlägen vom 11. September 2001 der Terrorist Osama bin Laden als der Hauptschuldige ausgemacht wurde, dürfte allgemein bekannt sein. Und wer sich nicht völlig allen Nachrichten entzieht, dürfte auch mitgekriegt haben, dass die CIA es im Mai 2011 geschafft hat, bin Ladens Versteck zu stürmen und ihn zu töten.
Wie man es aber geschafft hat, in ausfindig zu machen, ist nicht ganz so bekannt. Und genau das wird in diesem Film hier gezeigt. Wir sehen, welche Anstrengungen und Opfer die Gruppe bringen musste, die sich darauf spezialisiert hatte, bin Laden zu finden.
Die Hauptrolle wird gespielt von Jessica Chastain und sie macht ihre Sache richtig gut. Von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences wurde sie daher auch mit einer Oscar-Nominierung belohnt. Ich habe aber gehört, dass die Figur, die sie spielt, so gar nicht existiert hat. Ihre Figur ist eher ein Zusammenschnitt aus mehreren Leuten, was unter anderem auch Grund für Kritik an dem Film war. Aber es ist nun mal ein Film, und daher muss er für mich nicht realitätsgetreu sein. Ich glaube auch nicht, dass die CIA sehr glücklich darüber wäre, wenn der Film ganz exakt die Arbeiten der CIA zeigen würde. Auch wenn die Sache selbst inzwischen abgeschlossen ist, gibt es doch sicher einige Details, die weiterhin unter Verschluss bleiben.
Der Titel des Films hatte mich, nachdem ich den Film gesehen hatte, doch etwas verwirrt, weil ich ihn nirgends im Film einordnen konnte. Aber ich habe jetzt erfahren, dass dies wohl ein militärischer Ausdruck ist und für 0.30 Uhr steht. Inzwischen wird er aber als Synonym für eben genau diese Operation hier verwendet. Und wieder was gelernt :)





imdb.com: 7.5



• bester Hauptdarsteller (D. Day-Lewis)
• bestes Produktionsdesign



• bester Hauptdarsteller - Drama (D. Day-Lewis)


nominiert für 10 weitere Oscars und 6 weitere Golden Globes


LINCOLN

USA 2012
Regie: Steven Spielberg
mit: Daniel Day-Lewis, Sally Field, David Strathairn, Joseph Gordon-Levitt, James Spader, Hal Holbrook, Tommy Lee Jones, John Hawkes, Jackie Earle Haley, Bruce McGill, Tim Blake Nelson, Joseph Cross, Jared Harris, Lee Pace

Abraham Lincoln war der 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er wurde 1860 zum Präsidenten gewählt und fiel 1865, während seiner zweiten Amtszeit, einem Attentat zum Opfer.
Der Film spielt 1865, im amerikanischen Bürgerkrieg. Lincoln versucht eine Gesetzesänderung zu verabschieden, welche die Sklaverei abschafft. Durch diese Gesetzenänderung will Lincoln auch den Krieg beenden können. Doch um die Gesetzesänderung durchzudrücken, braucht er im Kongress eine 2/3-Mehrheit. Der Film zeigt, mit welchen Anstrengungen es Lincoln letztendlich gelungen ist, genug Stimmen für die Änderung zu erlangen. Ups, hab ich jetzt schon verraten, dass er es schaffen wird? :P
Daniel Day-Lewis spielt den Lincoln wirklich oscarreif und hat sich damit den Goldjungen absolut verdient. Nachdem ich den Film gesehen hatte, konnte ich nicht, und kann es immer noch nicht, verstehen, warum der Film von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences nicht für das beste Makeup nominiert wurde. Der Lincoln sah so verdammt klasse aus. All die kleinen Fältchen, die man so von den Lincoln-Zeichnungen kennt ... einfach genial. Day-Lewis hat sich auch größte Mühe gegeben, die spezielle Tonlage Lincolns zu imitieren, was ihm sehr gut gelungen ist. Da ich den Film in Original-Ton gesehen habe, konnte ich mich auch davon selbst überzeugen. Ich habe auch einen deutschsprachigen Trailer zu diesem Film gesehen und war dann doch über die Synchronstimme enttäuscht, weil gerade diese spezielle Tonlage nicht berüchsichtigt wird.
Ebenfalls echt super war Tommy Lee Jones, der für seine Rolle als Kogressmann Stevens auch für den Oscar nominiert wurde. Mein ganz persönlicher Lichtblick in diesem Film war John Hawkes, den ich wirklich sehr sehr gerne sehe.



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